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Funke losse die Presselück danze!

2017
Funke losse die Presselück danze!
Diskösch met dr Press 2017 in der Ulrepforte
Köln. Wenn die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. zu ihrem Presseabend in die Ulrepforte einladen, dann kommen die Vertreter der Medien in Köln immer sehr gerne. Und so auch wieder am 08.11.2017, wo es wieder einmal hieß „Diskösch met dr Press“. Doch bevor die Medienvertreter irgendwas zu hören, geschweige denn zu essen bekamen, mussten sie erst einmal selber ran. Die Funken unter ihrem Präsidenten Heinz Günther Hunold, de Laachduv vun dr Ülepooz, hatten sich getreu dem Motto etwas einfallen lassen, sie baten zum Wibbeln.
Gerne machten einige der Anwesenden den Spaß mit und so wibbelten sie mit Hilfs-Knabüß zum Spaß der Funken und Kollegen, die sich drücken konnten, aber jemand muss ja schließlich die Bilder machen. Nachdem man erfolgreich den Wibbeltest bestanden hatte, ging man über zum offiziellen Teil des Abends.
 


 

Günter Ebert „Blömche“, Pressesprecher der roten Funken, begrüßte die zahlreich erschienen Pressevertreter und seine Vorstandskollegen und übergab das Wort an Heinz Günther Hunold, den Präsidenten und Kommandanten der roten Funken. Mit Vizepräsident Willi Stollenwerk „Feldschloot“, Schatzmeister Peter Pfeil „Plaatekopp“, Schriftführer Dirk Wissmann „Appelzien“, Feldzeugmeister Herbert Clasen „Kning“, Burgvogt Ulrich Schlüter „Döppcheslecker“, Archivar Jacky Beumling „Greßschöpp“ und Corpsadjutant Jens Egg „Backes“, war der Vorstand der Funken zahlreich erschienen.



Neben einem leckeren Drei-Gang-Menü gab es natürlich wieder viel zu berichten aus der vergangenen Zeit und für die Zukunft. Zu Beginn ging es um einen stillen Moment im Jahr der Funken, das Totengedenken an Allerheiligen auf dem Kölner Melaten (Kölsche Fastelovend Eck berichtete). Diese Tradition pflegen die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. nunmehr seit 100 Jahren, seit der Beerdigung ihres Präsidenten Schaufuß. Seit zwei Jahren findet das Gedenken nun auf dem Kölner Melaten statt. Archivar Jacky Beumling berichtete über den Stand der Renovierung und Neugestaltung der Gedenkstätte, die einst die Ruhestätte der Familie Cron Alert war. 2016 übergab Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Patenschaft über diese historische Grabstelle. Jeder rote Funke hat die Möglichkeit, sich dort beisetzen zu lassen. 25 Jahre hat auch der „einsamste“ Funk dann die Gewissheit, dass er nicht vergessen wird.
„Feiern kannst du ganz anders, wenn du weißt was sterben bedeutet...“ so Heinz-Günther Hunold.
Funken Fründe, der Fanclub der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. feiert in diesem Jahr sein zwei jähriges Bestehen und kann, entgegen der Prognosen, schon im zweiten Jahr damit rechnen, dass das 600. Mitglied begrüßt werden kann. Der Fanclub ist eine Fortführung der erfolgreichen Social-Media-Arbeit der Funken und so stellte Olaf Strecker, Social-Media Beauftragter mit schwierigem Funkennamen, die Arbeit des Vereins vor, wie etwa die Einladung zu einem Höhner-Konzert, die Teilnahme an einem Eishockey-WM Spiel und nicht zu vergessen das Sommerfest in der Ülepooz. Die Entwicklung des Vereins schlägt alle Erwartungen. Bei Facebook folgen mittlerweile 40.000 Fans. In der kommenden Session wird es wieder zahlreiche Motto-Aktionen geben.
Seit kurzem gibt es zwei Zusammenarbeiten mit Studentinnen, die ihre Bachelor- bzw. Diplomarbeit über die roten Funken schreiben, bzw. eine ausgefallene Idee verfolgen. Da wäre zunächst Laura Galante, die auf die Idee von „Ampelfunken“ kam und diese Idee im Rahmen einer Diplomarbeit umsetzen möchte. Dabei wird in Anlehnung an die Berliner Ampelmännchen ein roter Funke als „Stopp-Signal“ fungieren und wer weiß, vielleicht die Marie als Grün-Signal. Maya Oberheidt beobachtet für ihre Bachelor-Arbeit einen roten Funken und sein Leben in Köln. Die Arbeit wird unter der Frage stehen „Warum ist man ne Kölsche und was bedeutet es in Köln zu leben?"
Heinz Günther Hunold weist auf die im Bonner Haus der Geschichte stattfindende Ausstellung „Mein Verein“ hin, in der auch zahlreiche Exponate der roten Funken zu finden sind.
Burgvogt Ulrich Schlüter berichtet von den geplanten An- und Umbauten an der Ulrepforte, die im Sommer 2018 starten sollen. Geplant sind ein unterirdischer Erweiterungsbau und ein barrierefreier Zugang. Von den kalkulierten Baukosten von zwei Millionen konnte bisher die Hälfte durch private Spender erreicht werden. Die Anträge für öffentliche Förderung sind gestellt und werden sicherlich das gesetzte Ziel unterstützen. In 2019 wird das Projekt vielleicht schon vollendet sein und die Besucher werden bald durch das historische Tor der Ulrepforte dieselbe Betreten. Seit 1955 sind die Funken Pächter der Ulrepforte und haben bisher nach besten Wissen und Gewissen diese genutzt, das wird jetzt aktualisiert. Mit dem Erhalt der Baugenehmigung nach „nur“ anderthalb Jahren beginnt nun die Vorbereitung.
Heinz Günther Hunold berichtet über die 2018 anstehende Manöverfahrt nach Cuba und USA. Geplant ist ein Kulturabend am 03.10., dem Tag der deutschen Einheit, in Havanna zusammen mit den Höhnern und der kubanischen Bevölkerung, die dort auch Kontakt mit Kölsch bekommen wird. Es wird ein kultur-politischer Besuch der Funken werden mit klingendem Spiel in der Hauptstadt Havanna. Ein anderthalbstündiges Gespräch im Kulturministerium von Cuba zeigt, dass man sehr interessiert an den Funken ist, normalerweise haben Vorsprecher nur max. 15 Minuten Zeit, ihr Vorhaben vorzutragen. Von Cuba geht es weiter in die USA, wo man am 06.10.2018 den neuen Feiertag, den „German Day“ feiern wird. Dieser wurde vom amtierenden US-Präsidenten eingeführt, der deutscher Abstammung ist. Insgesamt leben 45 Millionen Deutsche in den USA und sind damit die größte Ausländergruppe. In Wickenberg, einer Wüstenstadt deutscher Gründung, wird es ein Rodeo geben. Bei einem Harley-Tripp über die Route 66 werden die Funken zu ihrem Ziel Las Vegas weiterziehen. Für die Funken, die nicht die Harley fahren möchten, wird es eine interessante Alternative dank der Firma Ford geben. Der Spaß kommt dabei sicher nicht zu kurz. 
Mer sin halt Minsche, die andere Minsche jän in dr Ärm nemme“ so Heinz Günter Hunold.
Für die Session 2019 kündigte Präsident Hunold zwei neue Veranstaltungen an, wovon eine die Wibbeldance-Party im Wartesaal am Dom ablösen wird. Diese wird unter anderem wegen Brandschutzbestimmungen in 2019 an einem neuen Ort stattfinden.
In diesem Jahr sind die Funken seit 11 Jahren vom TÜV zertifiziert und das wird unter anderem mit einem Auftritt auf der TÜV-Tagung am 23.11.2017 in Köln gefeiert. Die roten Funken waren Vorreiter und nun wollen weitere Vereine eine Zertifizierung prüfen.
Zum Abschluss eines informativen und genussreichen Abends stellte die Laachduv vun dr Ülepooz den neuen Sessionsorden 2018 vor, der das kommende Sessionsmotto „Mer kölsche danze us dr Reih“ wunderbar auf Funkenart wiederspiegelt. Dieser bewegliche Orden mit fünf Funken wird sicher wieder ein Renner im kölschen Fasteleer sein.
Mit einem Dank an Willi Klein, der sich wieder einmal für das köstliche Essen des Presseabends verantwortlich zeigte, beendete Präsident und Kommandant Heinz-Günther Hunold den Abend und verabschiedete die Pressevertreter und wünschte eine erfolgreiche Session 2018.
Text und Fotos: Kurt Braun
 
Hier das Fotoalbum von Kurt Braun! 
 



Funke losse die Presselück danze!

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