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Oberlarer Mundartchor "Jecke Püngel" wieder in der Vorweihnachtszeit unterwegs

2016

 

Oberlarer Mundartchor "Jecke Püngel" wieder in der Vorweihnachtszeit unterwegs

Troisdorf. Auch in diesem Jahr bot der Chor Jecke Püngel wieder ein vorweihnachtliches Programm an, das individuell zusammengestellt ganz bewusst anders gestaltet ist, als es von anderen Chören angeboten wird. Alle Stücke sind in Mundart, also kölsch, sie werden im Wechsel von Leedcher un Verzällcher präsentiert und es gibt Gäste im Programm, die zu Freunden geworden sind.

Am 19. November ging es mit einem kleinen Programm in Altenrath los, wo jedes Jahr im Jägerhof für die Nachbarn des Troisdorfer Ortsteils auf die Adventszeit eingestimmt wird. Gern kam der Chor der Bitte nach, hier im Biergarten nach der Bescherung durch den Nikolaus ein paar Leedcher zu singen, auch wenn er im Pavillon zwischendurch von Regentropfengeräuschen begleitet wurde. Der Chor hatte bisher immer nur in Räumen gesungen und es war eine neue Erfahrung für alle.



In Altenrath freuten wir uns, unserer Mitsängerin Uschi Wolf eine Freude machen zu können und dort im Jägerhof bei ihrer Familie die Veranstaltung mit kölschen Weihnachtsliedern zu unterstützen

Eine Woche später gab es wieder den "Abend vürm Advent" und den "Nommeddach em Advent". Am Samstag und Sonntag des 1. Adventswochenendes gab es einen Vorgeschmack auf das neue Programm im Kaldauer Hof, wo die Bewirtung durch das Restaurant Kaldauer Hof erfolgte. Ein großes Dankeschön an Marco Cardinale, der mit seinem Team wieder dafür sorgte, dass sich Gäste und Chor wohl fühlten und gut versorgt waren. Im Eintrittspreis war am Samstag ein Schnitzel und Kartoffelsalat (selbstgemacht vom Kaldauer Hof) enthalten. Die Qualität begeisterte wieder einmal die 85 Zuschauer, die an diesem Abend viel gelacht haben, wenn Reiner Besgen in seiner Moderation so manchen Scherz parat hatte und humorvolle Geschichten von Weihnachtsmännern, dem König ohne Kopf oder dem verschwundenen Weckmann zum Besten gab. Hier gab es auch den ersten Eindruck der Überraschung des Chores in diesem Jahr, nämlich dem Auftritt der Sängerin Karin Katharina Köppen, die nicht nur Chormitglied, sondern auch Komponistin und Texterin mit Soloprogramm ist und ihr diesjähriges Weihnachtsprogramm vorstellte. Ihre CD's wurden von so manchem Gast gern mit nach Hause genommen.


In der Gaststätte Kaldauer Hof ging der Reigen der Kölschen Weihnacht für den Chor los


Am Sonntag begann das Programm schon um 15 Uhr und der Kaldauer Hof zeigte, dass dort auch fantastischer Kuchen gebacken wird. Der Chor war nun gut vorbereitet, auf die nächste Steigerung: Am folgenden Wochenende die beiden Auftritte in der KÜZ in Troisdorf-Sieglar, wo an beiden Tagen ca. 180 Gäste ihre Karten vorbestellt hatten.



Bis der Saal so wie auf den Bildern aussieht, muss der Chor mit seinen Helfern schon eine Menge leisten, schleppen, räumen, transportieren

In der KÜZ ist der Chor noch einmal besonders gefordert. Der leere Raum muss mit Tischen und Stühlen, Dekoration, Bühnendeko usw. hergerichtet werden, was vom Chor und den Helfern des Chores in Eigenarbeit geleistet wird. Für die Helfer, die jedes Jahr dabei sind, ist der Chor sehr dankbar, denn es sind große Transporte notwendig. Die beiden Stände auf der Bühne, die Weihnachtsbäume, die Lebkuchenherzen, die Tischdeko mit Getränkekarten, das Eindecken der Tische... schon morgens um 9 Uhr geht es am Samstag los und der Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr. Diese Zeit wird benötigt, um am Nachmittag um 15 Uhr mit dem Soundcheck in die Endphase der Vorbereitungen zu kommen.

Ein Dank an Familie Jost, die aus dem Westerwald kamen, um mit ihrem Transporter unseren ganzen "Kram" zu transportieren, denn mit PKWs, wie in den vergangenen Jahren geschehen, war das immer besonders anstrengend und oft mit mehreren Hin- und Herfahrten verbunden.

Thema in diesem Jahr: En kölsche Weihnachtsfeier. Aus der bisherigen Show wurde die Weihnachtsfeier einer Lebkuchenfabrik. Die Deko war deshalb auch größtenteils mit Lebkuchenherzen bestückt. Die Tische waren nicht nur nummeriert, sondern auch in Abteilungen der Firma aufgeteilt. Da gab es den Versand, die Poststelle, den Werksverkauf und natürlich auch Betriebsrat oder die Qualitätskontrolle und die Gäste wurden in der Moderation mit "liebe Kolleginnen und Kollegen" angesprochen. Dies zog sich durch das gesamte Programm.



Der Geschäftsführer der Lebkuchenfabrik erhielt von der Kantinenchefin einen "Ei-Pott", KingSize Dick ein großes Dankeschön-Herz und eine Urkunde als Ehrenmitglied, Karin Katharina Köppen zeigte ihr Können allein und mit Unterstützung des Chores und Reiner und Angela waren glücklich, dass alles so reibungslos funktionierte und die Gäste zufrieden waren. Da konnte der Chor sich verbeugen und aufatmen!


Im Foyer wurden die Gäste wieder von Antje Kessel mit der Drehorgel begrüßt und die erste Weihnachtsstimmung kam schon auf, bevor man den Saal betrat und mit den festlich gedeckten Tischen die optische Einstimmung bekam.

Wenn der Chor auf der Bühne steht, ist Programm angesagt. Doch wie kommen die Zuschauer an Getränke? Da muss ein gut funktionierendes Thekenteam her. Das hatten wir mit den fantastischen Helfern von der Tanzgruppe der Siegburger Ehrengarde. Kein Gast hatte eine Beschwerde, dass er nicht gut versorgt wurde, fast unauffällig, aber immer präsent wurde unser Publikum bestens versorgt - und am Sonntag stellten sie sich noch auf besondere Art und Weise vor: Mit einem kleinen Ausschnitt aus ihrem Tanzprogramm zeigten sie uns, dass sie nicht nur gute Kellner, sondern auch sehr gute Tänzer und Tänzerinnen sind. Was will man mehr als Veranstalter? Sie haben uns schon zugesagt, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein und das freut uns ganz besonders.



Unser tolles Team an der Theke konnte nicht nur fantastisch servieren, sondern auch noch toll tanzen!

Dafür gab es ebenfalls Herzen aus Lebkuchen und unsere Herzen haben sie natürlich auch!


Im Programm gab es nun nach Chor, Moderation und Verzällcher und unserer Karin Katharina noch eine weitere Überraschung - aber sie war durch die Vorankündigungen nicht geheim und viele freuten sich schon darauf. Das Kölner Urgestein und der bekannte Kölsch-Rocker KingSize Dick war wieder mit im Programm und zeigte von rockigen Mitmach-Stücken bis zu besinnlichen Liedern eine kleine Auswahl seines umfangreichen Könnens. Da er schon ein Freund des Chores ist und beim Sommerfest, wie beim runden Geburtstag unseres Geschäftsführers Reiner auch schon im Vereinsraum mit dem Chor gefeiert hatte, ernannte der Vorstand des Chores ihn zum Ehrenmitglied und schenkte ihm neben den Herzen, die er sich sowieso erobert hatte, noch ein riesiges Lebkuchenherz dazu.




Der Vorstand des Chores (v.l.n.r. Elke Federlein, Schriftführerin und Notenwart, Anja Ehrhardt, 2. Vorsitzende, Angela Stohwasser, 1. Vorsitzende und Chorleiterin, Reiner Besgen, Geschäftsführer, Kassierer, Moderator, Elisabeth Braun, Beisitzerin - ehren KingSize Dick als Ehrenmitglied des Chores Jecke Püngel



Aushilfskantinenchefin Annegret verließ ihren Wochenmarkt für die Püngelweihnacht und Antje Kessel programmierte ihre Drehorgel von Karneval auf Weihnachtsmusik um und schon hatten wir wieder 2 besondere Überraschungen für das Publikum

Doch mit den Überraschungen war es noch nicht genug. Eine Kantinenchefin musste für den erkrankten Koch einspringen - und dafür konnten wir "Annegret vum Wochenmarkt" gewinnen, die in die Rolle der Aushilfskantinenchefin schlüpfte und den Gästen aus ihrem Leben auf dem Wochenmarkt berichtete, was den Lachmuskeln sehr gut tat.

Die Bewirtung der Gäste mit dem Essen, das in diesem Jahr aus der Dorfschänke in Kriegsdorf vom Wastl kam, konnte nicht allein von unserem fleißigen Thekenteam geleistet werden und so unterstützte der Chor bei der Verteilung des Essens. Am Sonntag gab es dann Kuchen, der gleich auf den Tischen stand, als die Gäste die KÜZ betraten.

Sehr dankbar ist der Chor der Firma Müller & Rössner und der Bäckerei Bröhl, die in diesem Jahr 30 Senioren eingeladen haben, an unserer Veranstaltung teilzunehmen, indem sie die Eintrittskarten und den Kuchen gesponsert hatten. Aus den Seniorenheimen Alfred-Delp-Zentrum, Curanum und vom Karren, sowie über den Ortsring Oberlar konnten wir so Senioren, die es sich sonst nicht hätten leisten können, dabei zu sein, die Möglichkeit geben, einmal dabei zu sein.



KingSize Dick - vor und hinter der Bühne, Stimmung im Chor, ein tanzendes Thekenteam, ein Weckmann, dem der Kopf fehlt und ein Dankeschön an die Sponsoren, die gern dabei waren.

Es wird auch einen Film über den Sonntag geben, für den wir Gregor Rotarius gewinnen konnten, der bereits in den Vorjahren schon dabei war, aber durch Erkrankung dann nicht mehr die Möglichkeit hatte, dabei zu sein. Wir freuen uns besonders, dass es nun wieder möglich ist und er uns wieder einen schönen Film zusammenstellen wird.

Ein herzlicher Dank auch an die, die spontan eine finanzielle Spende an den Chor gegeben haben, damit auch im nächsten Jahr wieder die Grundlage für eine Veranstaltung gelegt ist. Als Verein von ca. 20 Personen ist das ein wichtiger Aspekt, um weiter agieren zu können.

Wir sind schon wieder in der Planung für das kommende Jahr, denn genau wie die Karnevalisten sagen auch wir: Nach der Weihnachtsshow ist vor der Weihnachtsshow...

Dies war nur ein kleiner Eindruck in die Aktivitäten des Chores vom Wochenende vor dem Advent und den ersten beiden Adventswochenenden. Es ist eine Menge an Vorbereitungen, die Proben beginnen schon in der Mitte des Jahres und wenn es dann soweit ist, ist es viel Arbeit. Aber es macht Spaß und wenn man von der Bühne in lachende Gesichter schaut und hinterher hört, dass es mal ein paar Stunden waren, wo man abschalten und die Sorgen für einen Moment vergessen konnte, dann ist unser Ziel erreicht.

Im März geht es wieder los mit den Proben fürs nächste Jahr und es wird Schnupperproben geben, wo sich interessierte Sänger gern melden können, um mitzumachen. Wir nehmen gern auch Nicht-Sänger als Helfer oder Fördermitglieder auf. Es gibt immer etwas zu tun an der Technik, beim Auf- und Abbau oder bei den Vorbereitungen im handwerklichen Bereich. Dafür bieten wir eine lustige und "jecke" Gemeinschaft, die auch gern feiert und schöne Stunden miteinander verbringt.

Infos darüber bei Reiner Besgen, Geschäftsführer und Schatzmeister oder bei der 1. Vorsitzenden und Chorleiterin Angela Stohwasser

Auch alle Vorstands- und Chormitglieder können gern angesprochen werden.

Text: Angela Stohwasser

Fotos: Jürgen Vahlenkamp, Klaus Federlein, Reiner Besgen, Angela Stohwasser

Film: Gregor Rotarius


Hier noch ein Zugriff zu allen Fotos der Veranstaltungen:  



Video Nummer 1 
 Video Nummer 2

Oberlarer Mundartchor "Jecke Püngel" wieder in der Vorweihnachtszeit unterwegs

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